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Pinienrinde, Pinienmulch oder Rindenmulch?

20.12.2018

Mulchen ist momentan sehr im Trend. Auf der Suche nach dem richtigen Mulch für Ihren Garten kommen Ihnen vielen verschiedenen Mulchsorten und -größen entgegen. Sie können Mulch aus heimischen oder überregionale Bestand kaufen, aus Pinienrinde, Holzstücken oder Kiefernrinde, grob oder fein. Sie können Rindenmulch auf Beten, Gräbern, zum Unkrautschutz oder zu Dekorationszwecken, und selbst im Haus, z.B. in Terrarien verwenden. Aber Rindenmulch ist nicht gleich Rindenmulch. Welcher Rindenmulch eignet sich wofür? Welche Qualitätsunterschiede gibt es? Für welche Pflanzen ist er geeignet und wie verlegt man ihn nun richtig?

Wir möchten also etwas Klarheit in den "Rindenmulch-Dschungel" bringen, sodass Sie die für Sie richtige Entscheidung treffen können.

Was ist eigentlich Rindenmulch?

Beginnen wir zuerst mit dem Begriff Rindenmulch: Rindenmulch ist ein Oberbegriff für alle Materialien, die als Bodenabdeckung verwendet werden und aus organischen und leicht zerzetzbaren Substanzen bestehen, wie Pinienrinde, Kiefernrinde, Holzhäcksel etc. Häufig wird der Name dann verändert, je nachdem aus welchem Material der Rindenmulch besteht. Besteht der Mulch z.B. aus Pinienrinde, dann wird er möglicherweise Pinienmulch genannt. Rindenmulch schützt im Winter vor Frost und im Sommer vor dem Austrocknen, bietet Kleinstlebewesen ein gutes zu Hause und verhindert das unerwünschte Gewächse (Unkraut) zu schnell wachsen. Heißt, Sie müssen, dank Rindenmulch, im Sommer weniger gießen und im Winter keine Sorge haben, dass Ihre Pflanzen es zu kalt haben. Sie müssen weniger Unkraut jäten und Ihr Boden wird von guten Tierchen besiedelt.

Ist mulchen nun immer gut für den Boden und die Pflanzen? Nicht unbedingt. Rindenmulch, wie gesagt besteht aus organischen Substanzen und verrottet daher mit der Zeit. Bei diesem Vorgang wird dem Boden Stickstoff entzogen. Dazu später mehr unter dem Punkt „Welche Pflanzen können gut gemulcht werden, welche nicht und warum?

Wie bereits gesagt, kann Rindenmulch aus verschiedenen Materialien bestehen. Die am meisten verwendeten Rindenmulche sind Pinienmulch und Kiefernmulch.

rindenmulch

Kiefernmulch versus Pinienmulch

Was ist Pinienmulch und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Pinienmulch besteht aus kleingehakter Rinde des Pinienbaumes. Dieser Baum steht überwiegend im Mittelmehrraum. Die Pinienrinde hat demnach einen recht langen Anfahrtsweg, um in Ihren Garten zu kommen. Dies ist natürlich für die Umwelt nicht so fantastisch. Außerdem hat die lange Anfahrt eine Auswirkung auf den Kaufpreis. Normalerweise ist Pinienmulch verglichen mit Kiefernmulch teurer.

ABER, Pinienrinde hat eine etwas rötliche Farbe und kann so einen sehr schönen Kontrast z.B. zwischen Beten bilden. In der Winterzeit, wenn wenig grün ist, haben Sie so dennoch etwas Farbe im Garten. Pinienmulch hält beinah 3 mal so lang als einheimischer Rindenmulch, da die Pinienrinde nicht so schnell zersetzt. Sie haben also auf lange Sicht deutlich weniger nötig. So kann es sich für langfristige Projekte sehr wohl auch finanziell lohnen Pinienrinde anzuschaffen. Auch hier nochmal das Stickstoffthema: verglichen mit einheimischem Rindenmulch entzieht die Pinienrinde dem Boden relativ wenig Stickstoff. Und auch der Cadmiumgehalt im Waldboden nimmt Richtung Süden ab, sodass dieses schädliche Schwermetall auch in geringeren Mengen in der Rinde der Bäume zu finden ist.

Pinienrinde ist äußerst vielseitig anwendbar: für die Verwendung im Freien wird er gern auf Gehwegen, Blumenkästen, Hausumrandungen, auf Gräbern, als Abdeckung unter z.B. Nadelbäumen und Spielplätzen verwendet. Aber auch im Innenbereich ist Pinienmulch gut zu verarbeiten, auch, da er einen angenehmen Geruch hat. Denken Sie hier an Terrarien, Wintergärten, Messestände, Blumentöpfe ezt.

Alles nochmal auf einen Blick:

Nachteil von Pinienrinde:

  • meistens längere Anfahrt und dadurch eventuell mehr CO2 Verbrauch, dadurch möglicherweise schlechter für die Umwelt
  • höhere Anschaffungskosten

Vorteil von Pinienrinde:

  • schöne rötliche Farbe
  • Schutz vor Kälte und Austrocknung
  • weniger Schadstoffbelastung als andere Mulche
  • längere Haltbarkeit
  • weniger Stickstoff-Entziehung als durch andere Mulche
  • vielseitig verwendbar
  • unser Rindenmulch aus Pinienrinde können Sie beinah trocken und daher schimmelfrei erhalten - dadurch hat er eine längere Lebensdauer
Pinienrinde

Was ist Kiefernmulch und was sind die Vor- und Nachteile?

Wie der Name schon sagt, besteht Kiefernmulch aus der Rinde von, meist heimischen, Kiefern. Seine Farbe ist etwas dezenter als die von Pinienrinde und wird daher gern verwendet, wenn man einen natürlicheren, klassischeren Look kreieren möchte. Da dieser Rindenmulch nicht aus anderen Ländern importiert werden muss, ist sein CO2-Fußabdruck deutlich kleiner.

ABER, Mulch aus Kiefernrinde verrottet deutlich schneller, als Pinienrinde, und muss daher öfter wieder aufgefüllt werden. Daher eigent sich dieser eher für kurzfristige Projekte. Achten Sie darauf, groben Kiefernmulch zu verwenden, der eine Körnung von mindestens 20mm hat. Normalerweise heißt es: je größer der Rindenmulch um so langsamer die Verrottung.

Dem Boden wird mehr Stickstoff durch die Verrottung entzogen als bei Pinienmulch. Dem könnten Sie vorbeugen, um z.B. Hornmehl unter den Rindenmulch zu mischen, was jedoch extra Arbeit und Kosten verursacht.

Auch hier nochmal alles auf einen Blick:

Nachteil von Rindenmulch aus Kiefernrinde:

  • verrottet deutlich schneller, bis zu 3 mal schneller, als Pinienmulch
  • entzieht dem Boden mehr Stickstoff als andere Mulche

Vorteil von Rindenmulch aus Kiefernrinde:

  • geringerer CO2 Verbrauch durch kürzere Anfahrten
  • klassischer, dezenter Farbton
Rindenmulch

Welche Qualitätsunterschiede gibt es?

Was die Qualität betrifft, gibt es ebenfalls erhebliche Unterschiede. Es gibt bisher keine gesetzliche Regelung woraus Rindenmulch nun wirklich bestehen darf. Es können selbst Fremdstoffe enthalten sein, solange sie organischen Ursprungs sind. Sie sollten daher bei Ihrem Händler des Vertrauens kaufen und auf gute Qualität achten. Da es aufgrund der großen Nachfrage an Pinienrinde zu gewissen Engpässen von Pinienmulch kommen kann, kommt es vor, dass auf den Rindenmulch-Säcken zwar Pinienmulch drauf steht, der Inhalt ist jedoch Kiefernmulch. Achten Sie daher auf die Farbe und auch den Geruch. Pinienrinde hat einen kräftigeren Rotton und einen angenehmen, nicht starken, Geruch nach Nadelholz. Selbstverständlich sollte der Pinienmulch nicht nach Schimmel riechen. Dies ist ein erstes Zeichen, dass der Rindenmulch bereits länger, schlecht, gelagert wurde und die Verrottung bereits zum Teil begonnen hat. Frischer Pinienmulch riecht nach Nadelbäumen, je älter die Pinienrinde ist, umso mehr riecht er nach Erde. Auch sollten keine anderen Materialien im Pinienmulch sein, wie z.B. Rasenschnitt, Holz, Fremdkörper etc. Je besser die Qualität ist, um so langsamer zersetzt sich das Produkt und umso effektiver wird Unkraut bekämpft.

Nochmals in Kürze, worauf Sie beim Kaufen von Pinienmulch achten sollten:

  • angenehmer Geruch nach Nadelholz
  • kaufen Sie bei Ihrem Händler des Vertrauens
  • wenig/kein Fremdmaterial
  • rötlich Farbe = Pinienmulch – dezente Farbe = Kiefernmulch
  • Körnung ab mindestens 10mm, für eine langsamere Zersetzung

Welche Pflanzen können gut gemulcht werden, welche nicht und warum?

Hier kommen wir nun ein letztes Mal auf den Stickstoffgehalt im Boden. Wie bereits geschrieben, ist es ganz normal, dass bei dem Zersetzungsprozess des Mulches, egal ob Pinienmulch oder ein anderer Rindenmulch, dem Boden Stickstoff entzogen wird. Stickstoff, ebenso wie Phosphor und Schwefel, ist für das Pflanzenwachstum jedoch nicht unwichtig und muss heutzutage leider häufig durch Düngen künstlich zugefügt werden. Da Rindenmulch eine Bodenbedeckung ist, die normalerweise nicht umgehackt oder umgegraben wird, ist es äußerst schwierig bei liegendem Rindenmulch dem Boden Stickstoff zu zufügen. Es ist möglich, direkt bei der Verarbeitung des Rindenmulches eine Stickstoffbremse einzubauen, in Form von Holzmehl. So kann in gewissen Maße verhindert werden, dass die umgebenden Pflanzen einen Nährstoffmangel erleiden. Nun gibt es Pflanzen, die mehr oder weniger Stickstoff für Ihr Wachstum benötigen. So können Sie selbst entscheiden, für welche Teile Ihres Gartens sich Rindenmulch eignet. Hier eine kurze Hilfe: alle Pflanzen, die sich im Schatten / Halbschatten befinden, gedeihen normalerweise mit weniger Stickstoff. Ebenso Pflanzen, die z.B. eigentlich in einem Wald stehen würden und so von Natur aus eine Blätter-/Holzlage als Bodenbedeckung hätten. Dies sind: Farne, Schattengräser, Sträucher, Hecken, Rhododendren und größere Gehölze.

Dagegen sollten Sie gut recherchieren, ob Pflanzen, die die Sonne lieben, wirklich Rindenmulch vertragen und nicht lieber Kompost verwendet werden sollte. Denken Sie z.B. an Gemüse- und Blumenbete, Beetstauden, Steingartenpflanzen und Rosen. Für diese Pflanzen können Sie z.B. Stroh verwenden.

In Kürze:

  • Schatten- / Halbschattenpflanzen vertragen meistens Rindenmulch gut
  • keinen Rindenmulch für sonnen-liebende Pflanzen, Rosen und Erdeberen
Rindemulch

Wie verarbeiten Sie Rindenmulch richtig?

Mulchen Sie im Frühjahr oder im Herbst. Eine Idee ist, direkt nach der Bepflanzung zu mulchen, so ersparen Sie sich lästiges Unkraut jäten im Sommer.

Befreien Sie zuerst den Boden von Unkraut, Wurzeln und nicht gewünschten Gehölzen. Verwenden Sie dafür eine Handschaufel oder einen Unkrautstecher, um auch tiefer liegende Wurzeln zu erreichen. Verteilen Sie nun den Pinienmulch gleichmäßig. Die Schichtdicke sollte etwa 5 bis 8 cm sein, je nach Körnung können es auch 10cm sein. Verwenden Sie gegebenenfalls, wie bereits beschrieben, Holzmehl.

Je nach nachdem ob Sie Pinienmulch in grob oder fein verwenden, wiederholen Sie diese Vorgang alle 2 bis 3 Jahre.

Kinderleicht das Verarbeiten von Rindenmulch, oder?


Egal ob Sie nun Pinienmulch oder Kiefernmulch verwenden, wir hoffen etwas mehr Klarheit in das Thema Rindenmulch gebracht zu haben.

Rindenmulch

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